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Herzlich willkommen auf der website des Sendesaales

Kommenden Dienstag, 31.1.: das Wolfert Brederode Quartett
Das Quartett des holländischen Pianisten Wolfert Brederode hat mit Post Scriptum gerade seine zweite CD beim Münchener Label ECM herausgebracht, die es live im Sendesaal präsentieren wird.
Besetzung:
Wolfert Brederode Piano
Claudio Puntin Klarinetten
Mats Eilertsen Kontrabaß
Samuel Rohrer Schlagzeug
Näheres und Tickets unter >Konzerte
Das Buch zum Saal ist da
Das Buch von Irmela Körner über die Rettung des Sendesaales ist soeben in der Edition Temmen erschienen. Sie bekommen es im Buchhandel, an der Abendkasse bei Konzerten im Sendesaal oder Sie schreiben uns einfach eine mail.

VINX: "Sendesaal in den Top 5 meiner Lieblingssäle der Welt."
Der phänomenale Sänger VINX live, solo, a capella. Der Mann, der schon mit Sting und Stevie Wonder gearbeitet hat, erregte bereits bei der Eröffnung der Reha-Klinik am Sendesaal Aufsehen und -hören. Am 8. November gab er ein eindrucksvolles Konzert im Sendesaal. Und das war sein Kommentar:"The Sendesaal ranks in the Top 5 of my favorite venues in the world." Und der Mann ist viel rumgekommen....
Schon wieder Geschichte:

Zum zweiten Mal fand im November 2011 musicadia, das kleine Festival für Alte Musik, im Sendesaal Bremen statt. Kuratiert wurde musicadia wieder von Hille Perl und Renate Wolter-Seevers. Stand 2009 Englische Musik aus drei Jahrhunderten mit viel Elegie und Melancholie im Mittelpunkt, so gab es 2011 mit Italien quasi ein kraftvolles und farbenreiches Kontrastprogramm.
VON PRIESTERN, WEIN UND VIRTUOSEN
Der Inbegriff 'italienischer Musik' ist für uns kaltblütige Norddeutsche das italienische Concerto, wir denken an fulminante Geigen, an lebenslustige Programmmusik, an rauschhafte Orchesterklänge und blutvolle Selbstdarstellung.
Nicht zuletzt denken wir an den Roten Priester Antonio Vivaldi und seinen Einfluss auf die Entwicklung der instrumentalen Musik, insbesondere der Concerti in ganz Europa.
Natürlich denken wir auch, und eben so sehr, an die Entwicklung der Vokalmusik und das Entstehen der Oper, die ebenfalls einen Platz in der Musikgeschichte des Landes haben, das im 17. Jahrhundert aus verschiedenen Herzogtümern, dem Königreich Neapel, daneben der bedeutenden Republik Venetien und der Republik Genua und natürlich dem römischen Kirchenstaat bestand. Die Vielfältigkeit der politischen Landschaft, gekoppelt mit der engen geographischen Verbundenheit, mag einen Einfluss gehabt haben auf die Entwicklung der musikalischen Hochkultur zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert, die europaweit damals beispiellos war; war doch das entscheidende Juwel, mit dem sich säkulare oder sakrale Machthaber zu schmücken wussten, mit dem sie ihren Herrschaftsanspruch manifestierten und bewiesen, die Ausstattung und Qualität ihrer Musikapparate: Konzerte, Opernaufführungen, das Herumreichen von Virtuosi und begabten Sängern belegten kulturelle Überlegenheit und standen für die Integrität der Macht, weit mehr noch als die Identifikation mit den bildenden Künsten der Zeit oder die Qualität der lokalen Weine.
Das bunte Funkeln dieser vielfältigen konzertanten Musik konnte den Sendesaal in der ersten Novemberwoche mit kraftvollen Klängen erfüllen, mit starken Farben erleuchten, der Melancholie die Stirn bieten, unsere Lebenssäfte zum Wallen bringen, uns anrühren und - vielleicht in Verbindung mit einem kräftigenden Glas erlesenen Weines - das Glück empfinden lassen, dass wir diese wunderbare Musik in einem hervorragenden Saal erleben dürfen.
Wir erleben die Ursprünge der italienischen Streicherkultur des frühen 17. Jahrhunderts mit Werken u.a. von Marco Uccellini und Giovanni Battista Fontana ergänzt um die Gesangswerke Sigismondo D'Indias und Luigi Rossis: vorgestellt vom Ensemble 'Il Trionfo del Tempo" um den Sänger Jan van Elsacker. Das Ensemble NeoBarock aus Köln unternimmt eine Reise „zwischen Deutschland und Italien“, das Ensemble Zefiro unter der musikalischen Leitung von Alfredo Bernardini und Giovanni und Paolo Grazzi stellt uns ein hochbarockes virtuoses Programm um den roten Priester und seine Zeitgenossen vor, eine Orchesterakademie in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Künste befasst sich unter dem Titel 'Les Gouts Réunis' mit dem Einfluss konzertanter italienischer Musik auf die Entwicklung konzertierender Ensemblemusik in anderen europäischen Ländern.
Als Nachwuchsensemble stellten sich die jungen Virtuosen des Bremer Ensembles „La Ninfea“ und die Sopranistin Ulrike Hofbauer mit der Präsentation ihrer neuen CD dem Bremer Publikum vor: Werke des vielgereisten Giovanni Battista Bononcini stehen hier im Mittelpunkt.
Die Konzerte im einzelnen:
2.11.2011, 20:00 Uhr
Das Ensemble „La Ninfea“ (Ulrike Hofbauer, Sopran, Barbara Heindlmeier, Blockflöte, Christian Heim, Blockflöte/ Viola da Gamba, Marthe Perl, Viola da Gamba, Simon Linné, Laute, und Alina Rotaru, Cembalo/Orgel), das sich 2008 aus Studenten der Alten Musik in Bremen gegründet hat, stellte Kantaten und Kammermusik von G.B. und A.M. Bononcini vor, womit es zugleich seine Debut-CD präsentierte.
3.11.2011, 20:00 Uhr
Das Ensemble „Il trionfo del Tempo“ aus Belgien gastierte mit dem Programm „Il Canto d´ Orfeo“ (Tenor: Jan van Elsacker, mit Flöte, Violine und B.c.), das diverse Facetten des Orpheus-Mythos in verschiedenen Vertonungen italienischer Barockkomponisten erzählt.
4.11.2011, 20:00 Uhr
Abschlusskonzert der Orchesterakademie der Hochschule für Künste : „Les Gouts Réunis - der italienische Stil aus europäischer Sicht“ unter Leitung von Alfredo Bernardini
5.11.2011, 20:00 Uhr
Den Höhepunkt von musicadia 2011 bildete das Konzert mit dem italienischen Ensemble „Il Zefiro“, dessen Gründer und Haupt der Oboist Alfredo Bernardini ist. In seiner Begleitung kamen neun weitere Musiker des Ensembles und präsentierten in gemischter Ensemble-Besetzung die „Concerti Veneziani“: Werke von Albinoni, Vivaldi, Galuppi u.a.
6.11.2011, 18:00 Uhr
Das Ensemble NeoBarock aus Köln (Volker Möller und Maren Ries, Violinen, Ariane Spiegel, Violoncello, und Fritz Siebert, Cembalo) präsentierte zum Abschluss von musicadia mit dem Programm „Zwischen Deutschland und Italien“
prachtvolle Tonmalereien im „gusto italiano“, gestelzte Hoftänze „á la française“, folkloristisches Kolorit und vieles mehr – verpackt in Sonaten, Partien und Capriccien von Farina, Marini, Muffat, Biber u.a.
Sämtliche Konzerte wurden aufgezeichnet von Radio Bremen bzw. dem Deutschladradio Kultur.
Aufnahme aus dem Sendesaal in Frankreich ausgezeichnet

- Lise de la Salle im Sendesaal bei "Auf schwarzen und weißen Tasten" Foto: Rolf Schöllkopf
Die im Januar dieses Jahres im Sendesaal aufgenommene CD der französischen Pianistin Lise de la Salle wurde vom Fachmagazin „Diapason“ in Frankreich mit dem begehrten „Diapason d´Or“ (Goldene Stimmgabel) ausgezeichnet. Der Preis gilt neben dem „Preis der Deutschen Schallplattenkritik“ und dem britischen „Gramophone Award“ als bedeutendster unabhängiger europäischer Schallplattenpreis für klassische Musik. Die Aufnahme entstand als Koproduktion von Radio Bremen mit dem französischen Plattenlabel „Naive“ und enthält Klavierwerke von Franz Liszt. In Deutschland ist Lise de la Salles Liszt-CD noch nicht einmal erhältlich. Sie wird im September erscheinen.
Die 1988 geborene Lise de la Salle hatte vor Beginn der Aufnahmen im Januar einen Klavierabend der Radio Bremen-Reihe „Auf schwarzen und weißen Tasten“ gespielt. Aufnahmeleiterin der auch wegen ihrer hervorragenden Klangqualität gelobten Produktion ist Radio Bremen-Tonmeisterin Renate Wolter-Seevers, die schon dreimal für den amerikanischen Musikpreis „Grammy“ nominiert war.
Schlußkonzert der Saison: Christian Tetzlaff und Lars Vogt

- Christian Tetzlaff, Lars Vogt und Tonmeister Christoph Franke während der Produktion
Der sendesaal bremen schloss die Saison 2010/2011 mit dem 75. und besonderen Konzert: der Geiger Christian Tetzlaff und der Pianist Lars Vogt gaben anläßlich ihrer mehrtägigen Aufnahmen im Sendesaal in der Reihe residenz@sendesaal am 29. Juni um 20:00 Uhr ein intimes Produktionskonzert mit Sonaten von Mozart und Schumann. Näheres unter >Konzerte>Konzert-Archiv
Tanja Tetzlaff und Gunilla Süssmann spielten Brahms

- Tanja Tetzlaff + Gunilla Süssmann mit Christoph Franke im Sendesaal
Im vorletzten Konzert der Kammermusikreihe residenz@sendesaal spielten am 6. Mai um 20 Uhr die Cellistin Tanja Tetzlaff und die norwegische Pianistin Gunilla Süssmann die Cellosonaten von Johannes Brahms. Zuvor nahmen sie die Sonaten in einer Studioproduktion mit dem Tonmeister Christoph Franke im Sendesaal auf. Christoph Franke ist Creative Producer der Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker.
Hier sehen Sie 2 Bilder von der Produktion.
Geerdes am Sendesaal im Anflug

- ein erster Blick auf das Geerdes am Sendesaal aus dem Sendesaal-Foyer
Bald ist es soweit: das Geerdes am Sendesaal wird am 2. Mai seine Pforten öffnen. Das Restaurant, das in direkter Fortsetzung des Foyers entstanden ist und das künftig den Konzertbesuch um eine kulinarische Note bereichern und erweitern kann, wurde benannt nach dem Intendanten Walter Geerdes von Radio Bremen, in dessen Ägide 1952 der Sendesaal gebaut worden war. Wir wünschen den Betreibern, dem Küchenchef Sebastian Grevesmühl und uns viel Glück....

- Newsletter für den Sendesaal
immer aktuell: unser Programm per Newsletter bestellen
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13. August 2010: Die Freunde des Sendesaales gratulieren herzlich zum Richtfest der Reha-Klinik
- Flash ist Pflicht!

- Hille Perl (Foto: Uwe Arens)
Am 3. August fand das letzte Konzert vor einer kurzen Sommerpause im Sendesaal statt. Es war das dritte und letzte Konzert der Radio Bremen-Reihe Harmonien der Welt und brachte Musik der Renaissance und des Frühbarock aus Flamen, England und Spanien mit
Hille Perl, Gambe
und Ludger Remy, Virginal
Lesen Sie die Rezensionen dieses wunderbaren Konzertes im Weser Kurier und in der Kreiszeitung vom 5.8.2010 unter <Presse aktuell> oder freuen Sie sich auf die Übertragung des Konzertes am Samstag, 25.12.2010, 20.05 Uhr beim "Weihnachtskonzert am Abend" im Nordwestradio

- Alfred Brendel 2005 vor dem Sendesaal (c) Frank Pusch
Alfred Brendel war da. Mit seinem Vortrag über "Charakter in der Musik" anhand der Sonaten von Ludwig van Beethoven sorgte er am 2. Juli für gespannte Aufmerksamkeit des ausverkauften Sendesaales.

.... hieß das Projekt, das vom 12. - 15. Mai 2010 im Sendesaal stattgefunden hat und in Anknüpfung an die Tradition der pro music nova Festivals 6 Konzerte mit Neuer Musik brachte. Rezensionen finden Sie unter >Presse aktuell>. Fotos unter >Fotos>Konzerte und Produktionen>, Sendetermine bei Deutschlandfunk und Radio Bremen demnächst hier.

vom 5. bis 8. November 2009 fand im Sendesaal musicadia, ein kleines Festival für Alte Musik statt, anknüpfend an die lange Tradition der Festivals pro musica antiqua von Radio Bremen. Diesmal allerdings in einer gemeinsamen Anstrengung von sendesaal bremen, Radio Bremen und der Hochschule für Künste Bremen. Die Konzerte wurden von Radio Bremen aufgezeichnet und werden im Nordwestradio gesendet werden. Die genauen Sendetermine stehen auch schon fest:
das Konzert vom 5.11. mit Dorothee Mields & Sirius Viols wird am 31.3.2010 um 20:05 Uhr in "Klassik vokal" gesendet.
die Konzerte vom 6.11. mit dem Barockorchester der HfK Bremen und 7.11. mit Anna Markova werden am Karfreitag 2.4. in der "musica antiqua" von 16:05 - 18:00 Uhr(auszugsweise) gesendet.
und das Konzert vom 8.11. mit London Baroque wird am Ostersonntag 4.4. im "Osterkonzert am Mittag" von 12:30-14:00 Uhr gesendet.
Alle Sendungen im Nordwestradio auf der Frequenz UKW 88.3 und im Internet als Livestream unter www.radiobremen.de

Vom 19. - 25. Oktober fanden im Sendesaal ganztägig die ersten 3. Durchgänge des internationalen
Bremer Klavierwettbewerbs 2009 statt.
Mittlerweile (27.10.09) sind die Preise nach dem Orchesterdurchgang entschieden:
1. Preis: Violetta Khachikian (Rußland)
2. Preis: Oskar Jezior (Deutschland)
3. Preis: Varvara Nepomnyashchaya (Rußland)
Wir gratulieren allen Preisträgern und danken der Jury
Im Sendesaal Tag des offenen Denkmals eröffnet
Der "Tag des offenen Denkmals" wurde am 13.9. im Sendesaal eröffnet von Bürgermeister Jens Böhrnsen. Der Denkmalpfleger Prof. Georg Skalecki nahm den Tag zum Anlass für eine Grundsatzrede (die Sie unter "Presse Aktuell" finden)
Beginn einer Konversion: Aus Lazarett wird Funkhaus wird Reha-Klinik
September 2009. Neue Nachbarn. Um den Sendesaal herum wird die Reha-Klinik Sendesaal-Karree entstehen. Ein Bauschild steht schon. Eine Baugenehmigung ist erteilt. Bald wird die Umwandlung des ehemaligen Radio Bremen Geländes in eine Reha-Klinik unter Erhalt des Sendesaales beginnen. Damit kommt ein Teil des Hauses quasi zu seiner ursprünglichen Bestimmung: die Amerikaner schenkten das zunächst als Lazarett gedachte Gebäude 1950 Radio Bremen.

- Das Bauschild für die Reha-Klinik steht schon













