Verein

Was bisher geschah

  • Im Januar 2003 demonstrierten 80 renommierte Musiker auf Einladung des Vereins in einem sechsstündigen Konzert „Nacht für den Sendesaal“ praktisch (und ohne Honorar) ihren Willen, den Saal zu erhalten.
  • Im Sommer 2003: Edition einer Hörbuch-CD zur 50-jährigen Geschichte des Sendesaales.
  • Daneben hat der Verein bereits über  7000 Unterschriften für den Erhalt des Sendesaales gesammelt
  • Beantragung, den Sendesaal unter Denkmalschutz zu stellen (ein Gutachten des Denkmalschützers belegt Anfang 2004 eindeutig dessen Denkmalswürdigkeit)
  • Herbst 2004: in einem Baugutachten wird belegt, dass der Sendesaal auch für den Fall, dass Radio Bremen an einen anderen Standort zieht, zu vertretbaren Kosten weiter betrieben werden kann.
  • Herbst 2004: Gründung eines international besetzten Kuratoriums (Schirmherr: Alfred Brendel) zum Erhalt des Sendesaales
  • Herbst 2005: ein Runder Tisch unter Vorsitz des Kultursenators Jörg Kastendiek mit Verantwortlichen aus Politik, Radio Bremen, Wirtschaft und Denkmalschutz wird installiert mit dem Ziel, den Sendesaal auch nach dem Umzug von Radio Bremen zu erhalten und zu betreiben.
  • Frühjahr 2006: das Radio Bremen Gelände ist verkauft, die Käufer beantragen den Abriss
  • Herbst 2006: der Verein entwickelt das Konzept des themenorientierten Mehrgenerationen-Wohnprojektes „Campus von Music Village“ und findet dafür einen Investor, der sich allerdings im Dezember 2007 zurückzieht (Vorbote der Finanzkrise?).
  • Dezember 2007: Der Verein gewinnt als alternativen Käufer und Investor Klaus Hübotter. Sein Angebot, das Gelände unter Erhalt des Sendesaales zu erwerben, führt im Mai 2008 endlich zur verdienten Unterschutzstellung des Saales. Eine Abrissgenehmigung wird also nicht erteilt.
  • Dezember 2008: die abreißwilligen vormaligen Käufer treten endlich von ihrem Kaufvertrag zurück. Im Januar 2009 erwirbt Klaus Hübotter gemeinsam mit Rolf Specht das Gelände.
  • Im März 2009 wird der Sendesaal wieder eröffnet und vom Verein betrieben. Um den Studiokomplex herum ist eine Rehaklinik entstanden, die von der Residenz-Gruppe betrieben wird – am Ende also doch (fast) ein Campus von Music Village.