Satzung

Satzung des Vereins Freunde des Sendesaales e.V.

§ 1 Name, Sitz und Dauer

  1. Der Verein führt den Namen Freunde des Sendesaales e.V.
  2. Der Sitz des Vereins ist Bremen. Er soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts Bremen eingetragen werden.
  3. Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

Die in dieser Satzung benutzten männlichen Sprachformen werden automatisch in den weiblichen Formen gebraucht, wenn diese nötig werden

 

§ 2 Zweck

Zweck und Aufgabe des Vereins ist die Förderung von Kunst und Kultur sowie der Pflege und Erhaltung von Kulturwerten, indem er sich zum Ziel setzt,

  1. den historischen Sendesaal von Radio Bremen als Ort der künstlerischen Öffentlichkeit für die Allgemeinheit zu erhalten
  2. seine Nutzbarkeit für Konzerte und professionelle Studioproduktionen zu sichern und den Betrieb sicherzustellen, 
  3. einen eventuell drohenden Abriss des Produktionskomplexes im Nordflügel des Funkhauses zu verhindern,
  4. das öffentliche Bewusstsein für die außergewöhnliche akustische und architektonische Qualität des Sendesaales und dessen Unverzichtbarkeit für das bremische Konzertleben zu schärfen.

Mittel zur Erreichung des Zwecks sind u.a.

  • Bemühungen um Unterstützung auf politischer Ebene
  • Erlangung des Denkmalschutzes für den Sendesaal
  • Konzertveranstaltungen, z.B. zum Jubiläum des Saales,
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Die Besorgung von Veranstaltungen und Studiomietern

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstige Zwecke" der Abgabeordnung. Er ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

 

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jeder werden, der die Ziele des Vereins unterstützen will. Die Zahl der Mitglieder ist unbeschränkt. Die Aufnahme erfolgt durch schriftliche Beitrittserklärung und Bestätigung durch den Vorstand. Die Aufnahme kann jederzeit erfolgen.
  2. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss des Mitglieds. Austrittserklärungen sind schriftlich an den Vorstand zu richten. Sie sind zum jeweiligen Jahresende mit einer Kündigungsfrist von vier Wochen zulässig. Tatbestände, die einen Auschluss rechtfertigen, sind dem Mitglied bekanntzugeben und entsprechend zu begründen. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Ein Ausschlussgrund liegt insbesondere vor, wenn ein Mitglied den Vereinszwecken zuwider handelt.

 

§ 5 Beiträge

Der Verein kann Mitgliedbeiträge erheben. Die Mitgliedsbeiträge sind an das Kalenderjahr gebunden. Der Mitgliedsbeitrag ist bis zum Ende des Kalenderjahres zu entrichten in dem die Mitgliedschaft endet. Näheres regelt eine Beitragsordnung, die vom Vorstand beschlossen wird.

 

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand.

 

§ 7 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung setzt sich aus den Vereinsmitgliedern zusammen und ist das oberste Beschlussorgan.
  2. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Laufe eines Jahres durch den Vorstand einzuberufen, im übrigen dann, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies beantragt.
  3. Die Mitgliederversammlung ist mindestens vierzehn Tage vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn die Anzahl der erschienenen Mitglieder höher ist als die Mitgliederzahl des Vorstandes. Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, kann der Vorstand eine neue innerhalb weiterer vierzehn Tage einberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig ist. Auf diesen Umstand ist in der Einladung hinzuweisen.
  4. Die Mitgliederversammlung wird vom 1.Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter geleitet. Alle Beschlüsse, mit Ausnahme der Beschlüsse über Satzungsänderungen oder die Auflösung des Vereins, werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst und durch einen Schriftführer protokolliert. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.
  5. Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:
  • Feststellung, Abänderung und Auslegung der Satzung mit den Stimmen von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder
  • Entgegennahme des Jahresberichtes und der Jahresabrechnung des Vorstandes
  • Wahl des Vorstandes auf die Dauer von vier Jahren
  • gesonderte Wahl des Rechnungsprüfers auf die Dauer von vier Jahren
  • Beschlussfassung über die Beitragsordnung
  • Genehmigung der Jahresrechnung und Entlastung des Vorstandes
  • Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins
  • Ernennung von Ehrenmitgliedern.

 

§ 8 Vorstand

  1. Der Vorstand führt die Geschäfte ehrenamtlich. Ihm gehören an:
              Der Vorsitzende, der stellvertretende Vorsitzende, der Schatzmeister
  2. Je zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Wahlzeit aus, so übernimmt auf Beschluss des gesamten Vorstandes eines der übrigen Mitglieder die Geschäfte des Ausgeschiedenen bis zur satzungsgemäßen Neuwahl.
  3. Die Zahl möglicher Beisitzer ohne besonderen satzungsmäßigen Aufgabenbereich wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegt.
  4. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die von dem Vorsitzenden oder einem seiner Stellvertreter schriftlich oder mündlich einberufen werden kann.
  5. Die Beschlüsse des Vorstandes sind schriftlich niederzulegen und von dem Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
  6. Die Haftung des Vorstandes gegenüber dem Verein und seinen Mitgliedern wird auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt.

 

 

§ 9 Auflösung

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit den Stimmen von drei Vierteln der erschienen Mitglieder beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende die gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren.
  2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins nach Tilgung oder Sicherstellung der Schulden an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für kulturelle Belange, möglichst auf dem Gebiet der Musik. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

 

§ 10 Veröffentlichung, Gerichtsstand

  1. Veröffentlichungen des Vereins erfolgen, soweit erforderlich, in einer vom Vorstand bestimmten Tageszeitung oder in einer anderen geeigneten Form.
  2. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten zwischen dem Verein und seinen Mitgliedern ist Bremen.

 

§ 11 Inkrafttreten der Satzung

  1. Die vorliegende Satzung ist in der Mitgliederversammlung vom 15. August 2002 beschlossen, am 9.12.2003 im §2 geändert worden und mit dem gleichen Tage in Kraft getreten.
  2. Der Vorstand kann zur vorliegenden Satzung eine Geschäftsordnung erlassen.