residenz@sendesaal: ensemble 4.1

Mittwoch, 08. Oktober 2014
Kasse 19:00, Beginn 20:00 Uhr

ensemble 4.1
Thomas Hoppe - Klavier
Jörg Schneider - Oboe
Alexander Glücksmann -  Klarinette
Fritz Pahlmann - Horn
Christoph Knitt - Fagott

Programm:
Theodor Verhey:   Klavierquintett op.20
Walter Gieseking:   Quintett B-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart:   Quintett Es-Dur KV 452

Im ersten Konzert der neuen Saison freuen wir uns sehr, wieder eine herrliche Kammermusikgruppe mit Bläsern vorstellen zu können, wobei besonders das wegen der ungewöhnlichen Besetzung selten gespielte Mozart Quintett ein richtiges Highlight der Musikgeschichte darstellt. Über unseren Freund und Kammermusikpartner Fritz Pahlmann haben wir das ensemble 4.1 kennengelernt.
Tanja Tetzlaff und Florian Donderer

Nachdem fünf Studienfreunde ihre Plätze in großen deutschen Symphonieorchestern und Hochschulen gefunden hatten, traf man sich wieder und beschloß, die gemeinsam erlebte Freude an der Kammermusik ihrer Lehrjahre endlich wieder aufleben zu lassen: das ensemble 4.1 war geboren.

Konzerte in In- und Ausland inklusive Einladungen des Goethe-Instituts und der Deutschen Auslandsvertretungen ließen nicht lange auf sich warten. Von Kritikern und Publikum immer wieder hervorgehoben wird die besondere Kommunikation
und mitreißende Atmosphäre des Ensembles auf der Bühne. Neben den Hauptwerken des Genres von Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven widmet sich das ensemble 4.1 vornehmlich der Wiederentdeckung teilweise selten gespielter Kompositionen der Wende vom 19. zum 20.  Jahrhundert. Komponisten wie Walter Gieseking, Hermann Zilcher, David Stephen und Theodor Verhey wurden so nach langer Zeit wieder vor einem begeisterten Publikum zu Gehör gebracht.

Thomas Hoppe gilt als einer der hervorragendsten Klavierpartner seiner Generation, egal ob er mit Itzhak Perlman, Tabea Zimmermann oder Antje Weithaas musiziert. Neben seinem Lehrauftrag an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin tritt er als Pianist des mehrfach preisgekrönten ATOS-Trios in Erscheinung.

Als Preisträger Internationaler Kammermusikwettbewerbe von Schwerin, Marseille und Osaka sowie Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs wirkt Jörg Schneider nun als Solo-Oboist der Jenaer Philharmonie.

Alexander Glücksmann war Stipendiat der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und bekleidet nun die Position als Solo-Klarinettist der Berliner Symphoniker.

Nach Stationen bei den Bamberger Symphonikern und dem Gürzenich-Orchester Köln ist Fritz Pahlmann nun Solo-Hornist der Staatskapelle Weimar.

Zeitverträge beim Rundfunk-Sinfonie Orchester Berlin und beim Orchester der Finnischen Nationaloper Helsinki ebneten Christoph Knitt den Weg zu seiner jetzigen Wirkungsstätte als Solo-Fagottist der Kammerakademie Potsdam.

residenz@sendesaal: ensemble 4.1