Tetzlaff Quartett

Montag, 21. September 2015
Kasse 19:00, Beginn 20:00 Uhr

Tetzlaff Quartett
Christian Tetzlaff - Violine
Elisabeth Kufferath - Violine
Hanna Weinmeister - Viola
Tanja Tetzlaff - Violoncello

Programm:
Joseph HAYDN: Streichquartett g-Moll Hob. III:33 op. 20/3
Franz SCHUBERT: Streichquartett Nr. 15 G-Dur D 887 op. posth. 161 (1826)

Besonders glücklich macht es sie natürlich, wenn Tanja ihr "eigenes" Quartett zu sich nach Hause einladen kann -- in diesem Konzert erklingen wieder einmal zwei der schönsten Werke, die für diese Gattung geschrieben wurden, das große Schubert G Dur und Haydns g Moll Quartett - beide Stücke berühren mit dem steten Wechsel zwischen Dur und Moll unsere Gemüter. Auch dieses Konzert ist Bestandteil einer CD Produktion, bereits der dritten des Tetzlaff Quartetts im Sendesaal.

Tanja Tetzlaff und Florian Donderer


Das Tetzlaff Quartett erwarb sich innerhalb kürzester Zeit den Ruf als „eines der faszinierendsten Kammermusikensembles der Welt.“ (Florenz, La Nazione 20.01.2000). Die gemeinsame Leidenschaft für Kammermusik führte Christian und Tanja Tetzlaff sowie Hanna Weinmeister und Elisabeth Kufferath 1994 zu einem Streichquartett zusammen. Und obwohl die Künstler nur phasenweise zusammenarbeiten, entwickelte sich das Quartett schnell zu einer der gefragtesten Streichquartettformationen dieser Tage.

Regelmäßige Konzerte führten das Tetzlaff Quartett neben Deutschland nach Frankreich, Italien, Belgien, Großbritannien, die Schweiz sowie in die USA. Das Ensemble ist zu Hause auf den großen internationalen Podien wie dem Auditorium de Louvre in Paris, in der Société Philharmonique in Brüssel, im Wiener Musikverein und im Concertgebouw Amsterdam. Es ist gern gesehener Gast bei internationalen Festivals wie den Berliner Festwochen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Musikfest Bremen u. a. Die CDs produziert das Tetzlaff Quartett im Sendesaal. Dieses ist bereits die dritte.

Christian Tetzlaff, Violine
“One of the most brilliant and inquisitive artists of the new generation“, nennt die New York Times den Geiger Christian Tetzlaff, gefragter Gast auf allen Konzertpodien der Welt. Gleichermaßen heimisch im Repertoire der Klassik und Romantik sowie im 20. Jahrhundert, setzt Christian Tetzlaff Maßstäbe mit seinen Interpretationen der Violinkonzerte von Beethoven, Brahms, Tschaikowsky, Berg, Schönberg, Schostakowitsch und Ligeti ebenso wie mit seinen unvergleichlichen Aufführungen der Solosonaten und -partiten von Bach. Musical America kürte ihn 2005 zum „Instrumentalist of the Year“. Er gibt regelmäßig Duoabende mit Leif Ove Andsnes und Lars Vogt. Als Solist und Kammermusiker gastiert er regelmäßig in allen internationalen Musikmetropolen wie der New Yorker Carnegie Hall und Lincoln Center, Concertgebouw Amsterdam, Konzerthaus und Musikverein Wien, London, Paris, Berlin und München. Christian Tetzlaff spielt eine Violine des deutschen Geigenbauers Peter Greiner und lebt mit seiner Familie in der Nähe von Frankfurt.

Elisabeth Kufferath, Violine
Ihre Ausbildung erhielt Elisabeth Kufferath bei Uwe-Martin Haiberg und Nora Chastain in Lübeck, wo sie mit dem Konzertexamen abschloss. Als Stipendiatin studierte sie bei Donald Weilerstein am Cleveland Institute of Music. Sie ist Preisträgerin des Cleveland Concerto Competition (1991) und des Vienna Modern Masters International Competition in Wien (1996, 1. Preis). 2003 erhielt sie den „Distinguished Musician’s Award“ der IBLA Foundation.

Elisabeth Kufferath ist gern gesehener Gast bei internationalen Festivals, wie den Berliner Festwochen, dem Lucerne Festival, Heimbach Festival „Spannungen”, Schleswig-Holstein Musik Festival, Rheingau Musik Festival, Helsinki Festival, den Interlochen Arts, dem Ravinia Festival (USA) oder dem Aspen Festival (USA).

Als Solistin wie auch als Kammermusikern gastierte sie u.a. in den Philharmonien von Berlin und Köln, im Wiener Musikverein, im Auditorium de Louvre, Paris sowie in Rom, Florenz und Brüssel. Zu ihren regelmäßigen Kammermusikpartner gehören u.a. Lars Vogt, Antje Weithaas, Isabelle Faust, Jens Peter Maintz und Markus Becker. Von 1997 – 2004 war Elisabeth Kufferath Konzertmeisterin der Bamberger Symphoniker und danach Professorin für Violine an der Hochschule für Musik Detmold. Seit 2009 hat sie eine Professur für Violine an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover inne. Elisabeth Kufferath spielt eine Violine des deutschen Geigenbauers Peter Greiner.

Hanna Weinmeister, Viola
Hanna Weinmeister, in Salzburg geboren, wurde noch während ihrer Schulzeit als Studentin am Mozarteum immatrikuliert, wechselte anschließend an die Wiener Musikhochschule zu Gerhard Schulz und absolvierte schließlich die Meisterklasse von Zakhar Bron in Lübeck. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, darunter 1991 der Internationale Mozart-Wettbewerb in Salzburg und 1994 der Concours International Jacques Thibaud. 1995 gewann sie den International Parkhouse Award in London. Neben ihrer Stelle als Erste Konzertmeisterin am Opernhaus Zürich, konzertiert sie als Solistin und Kammermusikerin mit Geige und Bratsche. Als Solistin trat Hanna Weinmeister mit den Münchner Philharmonikern, den Berliner Symphonikern, dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, dem Mozarteum Orchester, dem Bruckner Orchester Linz und dem English Chamber Orchestra unter Dirigenten wie Franz Welser Möst, Eliahu Inbal und Michael Gielen auf. Als Kammermusikerin arbeitete sie u.a. mit Heinrich Schiff, Leonidas Kavakos, Heinz Holliger, Gidon Kremer, Alexander Lonquich, Alexei Lubimov und Benjamin Schmid zusammen. Seit 1998 ist sie als Erste Konzertmeisterin fest beim Orchester der Oper Zürich verpflichtet; außerdem unterrichtete sie von 2000 bis 2004 an der Hochschule für Musik und Theater in Bern. Hanna Weinmeister spielt auf einer Viola von Peter Greiner.

Tanja Tetzlaff, Violoncello
Tanja Tetzlaff studierte an der Musikhochschule Hamburg bei Professor Bernhard Gmelin sowie am Mozarteum Salzburg bei Professor Heinrich Schiff. Sie ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, darunter der Erste Internationale Musikwettbewerb in Wien 1992 (1. Preis) und der ARD-Wettbewerb 1994 (3. Preis). Solistisch wie kammermusikalisch konzertiert Tanja Tetzlaff in ganz Europa sowie in den USA, in Australien und Japan und ist regelmäßig zu Gast bei internationalen Festivals wie denen in Risør, Bergen, Feldkirch, Schwetzingen, Delft und Heimbach, bei den Berliner Festwochen, dem Beethoven-Fest Bonn, dem Bremer Musikfest und dem Klangbogen-Festival in Wien. Sie spielt mit den meisten namhaften Orchestern Deutschlands sowie mit den großen internationalen Orchestern, wie dem Tonhalleorchester Zürich, dem Radiosinfonieorchester Moskau, der Camerata Salzburg oder dem Queensland Symphony Orchestra Brisbane. Dabei arbeitet sie zusammen mit namhaften Dirigenten wie Daniel Harding, Sir Roger Norrington, Vladimir Ashkenazy und Paavo Järvi. Ihre besondere Liebe gilt der Kammermusik, und sie hat das große Privileg, regelmäßig mit einigen der interessantesten Musiker unserer Zeit Konzerte geben zu können, zum Beispiel mit Lars Vogt, Alexander Lonquich, Martin Fröst, Leif Ove Andsnes, Florian Donderer und Gunilla Süssmann. Tanja Tetzlaff spielt ein Violoncello von Giovanni Baptista Guadagnini aus dem Jahre 1776.

Foto© Giorgia Bertazzi





 

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