Alexander Krichel: Von Licht und Schatten in der Klaviermusik Ravels

Donnerstag, 23. März 2017
Kasse 19:00, Beginn 20:00 Uhr

"Licht und Schatten in der Klaviermusik Ravels"
Alexander Krichel
- Piano

Programm:
Maurice Ravel:
Miroirs (1905)
Gaspard de la nuit: Trois poèmes pour piano d'après Aloysius Bertrand (1908)

Alexander Krichel: Ich werde im Konzert über Licht und Dunkelheit in den Klavierzyklen von Maurice Ravel sprechen. Zwei der drei Zyklen  werde ich in diesem Konzert spielen.

Biografie:
1989 in Hamburg geboren, begann Alexander Krichel im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel. Mit 15 Jahren wurde er Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. 2007 setzte er seine Studien an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover beim legendären Vladimir Krainev bis zu dessen Tod fort. Zur Zeit studiert er am Royal College of Music in London bei Prof. Dmitri Alexeev.
2013 gewann er für sein Debüt-Album „Frühlingsnacht“, das direkt nach der Veröffentlichung in die Klassik-Charts einzog, den Echo Klassik als „Nachwuchskünstler des Jahres“.

2011 unterschrieb Alexander Krichel einen Exklusivvertrag bei Sony Classical. Sein drittes Album für Sony hat er Rachmaninov gewidmet und mit der Dresdner Philharmonie unter Michael Sanderling aufgenommen. Mit den Bremer Philharmonikern spielt er am 27. und 28. Februar in der Glocke daraus das 2. Rachmaninov Konzert.
Auf seinem vierten Album setzt er sich mit den großen Klavierzyklen von Maurice Ravel auseinander. Zu dessen Veröffentlichung findet dieses moderierte Konzert im Sendesaal statt.

Alexander Krichel tritt in den renommiertesten Konzertsälen wie der Philharmonie und dem Konzerthaus Berlin, der Laeiszhalle Hamburg, dem Prinzregententheater und dem Herkulessaal München, der Tonhalle Zürich, dem Konzerthaus Wien und den Philharmonien in Köln und Essen auf.
Zu den Festivals, bei denen er gastierte, zählen das Schleswig-Holstein Musikfestival, das Rheingau Musikfestival, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das Festival „Piano aux Jacobins“ in Toulouse, die Schwetzinger Festspiele, L'ésprit du piano in Bordeaux und der Kissinger Sommer.
Außerhalb Deutschlands konzertierte Alexander Krichel u.a. in den USA, Südamerika, Japan, England, Frankreich, Italien, Polen, Rumänien, Luxemburg, Österreich und der Schweiz.
Zu den Orchestern, bei denen Alexander Krichel debütierte, gehören die Bamberger Symphoniker, die Dresdner Philharmoniker, das Tokyo Symphony Orchestra, das Orquesta Filarmónica Nacional de Venezuela, die Polnische Kammerphilharmonie, die rumänische Königliche Camerata, die Bremer Philharmoniker und die Festival Strings Lucerne. Dabei arbeitete er unter anderem mit den Dirigenten Jonathan Nott, Michael Sanderling, Andrew Litton, Wojciech Rajski, Taijiro Imori, Ruben Gazarian, Charles Olivieri-Munroe und Johannes Wildner zusammen.
Zu seinen Kammermusikpartnern gehören Rolando Villazón, Albrecht Mayer, Klaus Florian Vogt, Gabriel Schwabe, Kirill Troussov und Felix Klieser.

Alexander Krichel, dessen Interessen seit früher Jugend auch im mathematisch-naturwissenschaftlichen und sprachlichen Bereich liegen, engagiert sich außerdem für Hospizarbeit im Hamburger Raum und fördert durch diverse Projekte die Auseinandersetzung von Kindern und Jugendlichen mit klassischer Musik.
Er lebt in London und Hamburg.

Alexander Krichel: Von Licht und Schatten in der Klaviermusik Ravels