residenz at sendesaal: Sarah Christian

Sonntag, 17. September 2017
Kasse 19:00, Beginn 20:00 Uhr

Sarah Christian - Violine
Lilit Grigoryan - Piano

Programm
Witold Lutoslawski : Partita
Sergei Prokofiev: Sonate Nr. 1 f-Moll op. 80
Jörg Widmann: Etüde Nr. 2 für Violine Solo
Franz Schubert: Fantasie in C-Dur D934

Im ersten Konzert unserer Reihe freuen wir uns auf Sarah Christian, Konzertmeisterin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, fantastische Geigerin und Kammermusikpartnerin und am Klavier Lillit Grigoryan: die beiden haben ihre neue CD "Gegenwelten" mit Werken von Schubert und Prokofieff im Sendesaal produziert und sagen über ihr CD release Konzert: "Es war eine große Freude dort aufzunehmen und ich kann es kaum erwarten wieder dort zu spielen!"
Tanja Tetzlaff/Florian Donderer

Sarah Christian, geboren in Augsburg, absolvierte ihr Studium bei Antje  Weithaas  an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin. Von 2013 bis 2016 hatte sie dort auch einen Lehrauftrag als ihre Assistentin inne. Ihren ersten Studienabschnitt bei Igor Ozim an der Universität Mozarteum Salzburg schloss sie im Alter von 20 Jahren mit höchster Auszeichnung ab. Wichtige musikalische Anstöße erhielt sie in Meisterkursen bei Thomas Brandis, Donald Weilerstein, Rainer Schmidt, Maxim Vengerov und bei Miriam Fried.

Internationale  Erfolge  feierte  Sarah  Christian  als  Preisträgerin  zahlreicher  Wettbewerbe.  Zuletzt wurde  sie  2013  beim  Internationalen  Violinwettbewerb  „Michael  Hill“ in  Auckland /Neuseeland mit einem 2. Preis und dem  Kammermusikpreis ausgezeichnet. Sie ist Preisträgerin des „Louis Spohr“-  Wettbewerbs und Gewinnerin des internationalen Violinwettbewerbs  „Kocian“  in Tschechien. Es folgten Preise bei den Violinwettbewerben „Henri Marteau“, bei dem sie zusätzlich den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von W.A.Mozart erhielt, sowie beim Wettbewerb der  Kulturstiftung Hohenlohe in  „Kloster  Schöntal“. Hier ist ebenfalls ein Sonderpreis für das virtuose Werk zu erwähnen. Beim "Johannes Brahms"- Wettbewerb in Österreich erspielte sie sich einen Ersten Preis. Die Stiftung Mozarteum übergab der Preisträgerin anlässlich des 10. Wettbewerbs „W.A.Mozart“ in Salzburg den Förderpreis für die jüngste  Finalistin.  2008 wurde sie mit dem „Best string player of the year“ Award sowie der Yehudi Menuhin Medaille der Universität Mozarteum Salzburg ausgezeichnet.  Sie gewann  den  Violinwettbewerb  „Szymon  Goldberg“  in Meissen und wurde mit der „Szymon Goldberg“ Medaille als Gesamtsiegerin geehrt. Anfang 2012 erspielte sie sich beim „Mendelssohn-Bartholdy“ Wettbewerb in Berlin den 1. Preis sowie den Preis  der  Freunde  Junger Musiker.
Sarah  Christian legt besonderen Wert auf ihre kammermusikalische Ausbildung und Entwicklung. Impulsgebend war dafür auch die Zusammenarbeit mit dem Hagen  Quartett.  2010 spielte sie sich beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn im Fach Duo Violine/Klavier ins Finale und wurde als  Stipendiatin  in  die  „Bundesauswahl  Konzerte  Junger  Künstler“  aufgenommen.  Bei  den  Festivals  Spannungen  in Heimbach und den Schwetzinger Festspiele spielte  sie mit u.a. Lars Vogt, Jörg Widmann, Tanja Tetzlaff. 2015 fand zum ersten Mal ihre Kammermusikreihe Freistil in Augsburg statt, die sie als künstlerische Leiterin gemeinsam mit dem Cellisten  Maximilian  Hornung initiiert hat und betreut.
Konzerte führten sie bereits in viele Länder Europas, nach China, Japan, Südamerika und die USA führte. Sie spielt als Solistin u.a. mit dem „Via Nova“ Chor München, mit den Philharmonien Hermannstadt und Timisoara/ Rumänien, der Bayerischen Kammerphilharmonie,  der  Camerata Salzburg, der Auckland Philharmonie, dem Sinfonieorchester Klagenfurt, der Deutschen Kammerphilharmonie  Bremen u.a.

Seit 2013 ist sie 1.  Konzertmeisterin  der  „Deutschen  Kammerphilharmonie“  Bremen.  Neben Projekten mit renommierten Dirigenten und Solisten genießt sie vor allem auch die Möglichkeit immer wieder selbst vom Pult aus zu leiten. In dieser Position hat sie sich bereits einen Namen gemacht und ist regelmäßig zu Gast bei anderen Orchestern wie zum Beispiel dem „Deutschen Sinfonieorchester“ Berlin, dem BBC Symphony Orchestra oder der Kammerakademie Potsdam.
Ihre Debüt CD nahm sie im Sendesaal auf. Sie ist soeben am 2. Juni erschienen bei GENUIN und wird in diesem Konzert präsentiert

Lilit  Grigoryan
Lilit Grigoryan wurde 1985 in Jerewan (Armenien) geboren und erhielt im Alter von sieben Jahren in der Musikschule Al. Spendiaryan bei Arkuhi Harutyunyan ihren ersten Klavierunterricht. Ihre Ausbildung absolvierte sie zu erst am staatlichen Konservatorium Komitas (bei Prof. Sergey Sarajyan) und dann an der Hochschule für Musik und Theater Rostock in der Klasse von Prof. Matthias Kirschnereit. Lilit war auch Residenzkünstlerin an der Chapelle Musicale Reine Elisabeth in Belgien, unter der Leitung von Maria-Joao Pires. 
Lilit Grigoryan ist mehrfache Preisträgerin bei internationalen Wettbewerben. 2008 erhielt sie den renommierten Kulturpreis des armenischen Präsidenten sowie Preise der Russischen Föderation und der Stadt Jerewan.
Sie gastierte bei internationalen Musikfestivals, u.a. beim Schleswig-Holstein Festival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, Gezeitenkonzerten, beim Young Euro Classics und Kultursommer Nordhessen, beim Auvers-sur-Oise und Menton Festival in Frankreich, beim Verbier und Montreux-Vevey Festival in der Schweiz und beim Festival Midi-Minimes in Belgien.
Lilit Grigoryan konzertierte bereits in 27 Ländern weltweit. Klavierabende führten sie in bedeutende Säle wie das Konzerthaus Berlin, Laeiszhalle Hamburg, Philharmonie Essen, Concertgebouw Amsterdam, Salle Cortot und Cité de la musique in Paris, BOZAR und Flagey in Brüssel, Steinway Hallen in New York, London und Hamburg.

Als Solistin trat sie mit verschiedenen großen Orchestern auf, u. a. mit der Sinfonia Varsovia, dem Gulbenkian Orchestra, dem Königlichen Philharmonischen Orchester Liège, der Norddeutsche Philharmonie, dem Armenischen Philharmonischen Orchester, dem Wallonischen Königlichen Kammerorchester, der European Camerata.

Lilit Grigoryan wurde als Stipendiatin von der Deutschen Stiftung Musikleben und von der Horst-Rahe-Stiftung unterstützt.
Einige ihre Konzerte wurden von Deutschlandradio, NDR Kultur, Radio France, France 3, Musique 3 und Public Radio of Armenia aufgezeichnet.


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