Ensemble Denada feat Torun Eriksen

Samstag, 02. Dezember 2017
Kasse 19:00, Beginn 20:00 Uhr

Ensemble Denada/ Erlend Skomsvoll / Torun Eriksen
Torun Eriksen
- Gesang
Frank Brodahl, Marius Haltli, Anders Eriksson  - Trompeten
Even Kruse Skatrud, Nils Andreas Granseth - Posaunen
Frode Nymo - Sopransax
Börge-Are Halvorsen  - Altsax, Flöten
Atle Nymo  - Tenorsax
Shannon Mowday - Baritonsax
Olga Konkova  -Piano
Jens Thoresen  - Gitarre
Per Mathisen  - Bass
Håkon Mjåset Johansen  - Schlagzeug
Thor-Ivar Lund  - Sound Design
Musikalische Leitung: Frode Nymo
Arrangements: Erlend Skomsvoll


Eine Big Band, eine Sängerin und ein Arrangeur. Ein geradezu klassisches Format im Jazz. Aber in dieser Ausgabe gibt es weder Standard-Repertoire noch die üblichen Bläsersätze. Alle Songs sind Originale, die Arrangements speziell gemacht für diese Gelegenheit, denn das Denada Ensemble tritt normalerweise nicht mit Sängern auf.
Der Grund dafür ist die Gelegenheit der Konstellation mit singer-songwriter Torun Eriksen und Ensemble Denada auf derselben Bühne, angereichert um die Arrangeurskünste von Erlend Skomsvoll. Jeder für sich repräsentiert eine einzigartige musikalische Welt, und doch begegnen sie sich in ihren musikalischen Herangehensweisen. Allem voran die Fähigkeit, Grenzen zu überschreiten und die Leichtigkeit, mit der sie jegliche Konventionen aus dem Weg räumen. Erlend Skomvolls Arbeit als Arrangeur für Chick Corea hat ihm einige Anerkennung gebracht bei Live Auftritten in Europa und den USA. Hier nun verwandelt er Torun Eriksens selbstproduziertes und hochgeschätztes Album „Grand White Silk“ in ein großes Live-Kollektiv, in dem die Gesangskünste der Komponistin auf das 13-köpfige Ensemble Denada treffen. Wenige Songwriter können ihre Lieder mit derart dezentem Selbstbewusstsein performen wie Torun Eriksen. Und das mit einer der besten europäischen Großformationen, die gerühmt wird für ihren Ensembleklang und eine Handvoll hervorragender Solisten.

Textlich geht es um alles zwischen dem Alltäglichen und dem Universellen - um die „kleinen Dinge,  die wir nicht wahrnehmen, denen gegenüber wir blind sind, weil sie uns so vertraut sind, die aber wichtig für uns sind". Liebe, Scham, sich selbst annehmen, physische, emotionale und elektronische Verbindungen schaffen, widersprüchliche Gefühle, die in der heutigen Welt vertraut sind. Die Fähigkeit, einfach zu atmen und einen flüchtigen Moment anzunehmen als das, was er ist, ohne Fragen. Das ist auch die Motivation, die drei unterschiedlichen Akteure zusammenzubringen.

Hier ist ein Video von der Premiere des Programms beim  diesjährigen Kongsberg Festivals