Komponistinnenportrait: Charlotte Bray

Mittwoch, 02. Mai 2018
Kasse 19:00, Beginn 20:00 Uhr

Produktionskonzert mit Werken von Charlotte Bray
Ausführende:
Amaryllis Quartett:
Gustav Frielinghaus
(Violine), Lena Sandoz (Violine), Tomoko Akasaka (Viola), Yves Sandoz (Cello)
Mariani Klavierquartett:
Gerhard Vielhaber
(Piano), Philip Bohnen (Violine), Barbara Buntrock (Viola), Peter-Philipp Staemmler (Cello)
Huw Watkins (Piano) 
Christoph Franke - Toningenieur und Produzent

Programm:
The Sun was Chasing Venus string quintet - Amaryllis Quartett with Barbara Buntrock
Zustände piano quartet - Mariani Klavierquartett
Invisible Cities viola and piano - Barbara Buntrock und Huw Watkins
On the Other Shore cello - Peter-Philipp Staemmler
Beyond violin - Philip Bohnen


Die junge britische Komponistin Charlotte Bray hat sich mit einer lebhaften, expressiven Tonsprache voller lyrischer Intensität als herausragendes Talent ihrer Generation eingeführt. Sie zieht Inspiration aus dem, was sie umgibt – Poesie, bildende Kunst und Natur dienen ebenso als Impuls für ihre kreative Arbeit wie menschliche Begegnungen oder politische Ereignisse.
Charlotte Bray studierte bei Mark Anthony Turnage am Royal College of Music, nachdem sie am Birmingham College of Music, wo sie zunächst als Cellistin eingeschrieben war, Kompositionsunterricht bei Joe Cutler erhalten hatte. In Meisterkursen lernte sie ihr kompositorisches Handwerk zudem unter anderem bei Oliver Knussen, Magnus Lindberg und Augusta Read-Thomas.
Inzwischen arbeitet sie mit Klangkörpern wie dem London Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra und der Birmingham Contemporary Music Group, mit Dirigenten wie Sir Mark Elder, Oliver Knussen und Daniel Harding sowie mit Musikern wie der Sopranistin Claire Booth, dem Bariton Roderick Williams und dem Violisten Lawrence Power zusammen. Ihre Werke wurden unter anderem bei den BBC Proms und bei den Festivals von Aldeburgh, Tanglewood, Aix-en-Provence und Verbier aufgeführt.