Volker Schlott Two Spirits

Mittwoch, 19. September 2018
Kasse 19:00, Beginn 20:00 Uhr

2 Spirits
Holly (Volker) Schlott
- C-Melody Sax / Flöte
Simon Anke - Rhodes/ Piano
Christian Tschuggnall - Schlagzeug
Thomas Stieger - Bass
Benjamin Geyer - Synthesizer

Hinter Two Spirits verbirgt sich der seit 40 Jahren vorwiegend im Jazz- / Pop- / Contemporary Classic-Umfeld agierende Berliner Saxophonist, Komponist und Produzent Volker Schlott ( u.a. Fun Horns , FAVO, Pamagiera, V.Schlott Quartett, Jocelyn B Smith, Maria Farantouri, M.Theodorakis… )
Mit diesem Projekt erfüllt er sich anlässlich seines 60. Geburtstages einen lang ersehnten Wunsch zur Vervollkommnung seines persönlichen Lebensweges als Musiker (Mensch). Die Geschichte dreht sich eigentlich um ein ganz spezielles Saxophon, das C-Melody-Tenor, denn er entdeckt, dass genau dieses Instrument seinen inneren Seelenzustand exakt verkörpert .

Hintergrund dieses Projektes ist die Suche nach spirituellen Erfahrungen/Gedanken bezüglich unserer Geschlechts-Identitäten. Aus ganz persönlichen Erfahrungen möchte Volker Schlott mit diesem Projekt an die Unterdrückung / Zerstörung der Kultur der Ureinwohner Amerikas erinnern und dabei eine Brücke schlagen zur aktuellen Situation von Menschen im Umgang mit dem Thema Gender-Identity. In unserer doch stark von dogmatischen Dualismus geprägten Gesellschaftsform geht der Künstler an seine Substanz und erklärt öffentlich (erstmals in D ), dass er selbst sich auch als Transgender fühlt und schon seit seinem 15. Lebensjahr mehr oder weniger bewusst dieses Thema mit sich herumträgt.
Die Aufnahmen entstanden in den letzten 5 Jahren in nächtlichen, intuitiven Kompositions-Sessions zunächst am Keyboard. Später kamen dann alle anderen Instrumente hinzu, die er alle selbst eingespielt hat.
Das ursprünglich als Soloprojekt im eigenen Studio produzierte Album wird nun auf die Live-Bühne gebracht. Dafür holt sich Volker Schlott seine Lieblings-Musiker zusammen, allesamt aus der Berliner Musik-Szene ( „Snooze On“„The Cinematic Orchestra“, Sarah Connor, Jocelyn B Smith u.a.) und mindestens eine Generation jünger.
 
„Gerade in Verbindung mit Jazz ist mir aufgefallen, dass dieses Thema bisher überhaupt nicht vorkommt, deshalb möchte ich auch diese Bühne nutzen und in den nächsten Jahren für mehr Aufklärung in Sachen Toleranz / Diversity auch in unserer vermeintlich freien, toleranten Jazz-Community eintreten. Als Vermittler soll dabei auch besonders die Musik helfen.“
Volker Schlott